Scheinbar heile Welt mit tiefen Rissen
Religiöser Fundamentalismus Thema beim Augustinerfilm „Gotteskinder“
PM 017/2026

Wie sich religiöser Fundamentalismus beim Erwachsenwerden auswirkt – das zeigt der Film „Gotteskinder“. Er ist zu sehen am Montag, 9. März, um 19 Uhr im Evangelischen Augustinerkloster Erfurt. Der Film wird zusammen mit der Ev. Akademie Thüringen und dem Medienzentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland präsentiert in der Reihe „Augustinerfilm“. Der Eintritt ist frei.
In „Gotteskinder“ zeigt Regisseurin Frauke Lodders das Leben von zwei Jugendlichen in einer streng evangelikalen Familie. Da ist Hannah, die ihren Glauben mit großem Einsatz in einer Freikirche auslebt. Als sie sich in den neuen Nachbarsjungen Max verliebt, muss sie sich zwischen ihm und den strengen Regeln von Familie und Gemeinde entscheiden. Ihr Bruder Timotheus kämpft währenddessen gegen Gefühle für seinen besten Freund Jonas. Er ist überzeugt, dass Homosexualität gegen Gottes Willen verstößt und kämpft dagegen an. „Gotteskinder“ zeigt diese Konflikte zwischen den eigenen Bedürfnissen der Jugendlichen, den Erwartungen ihrer Familie und den Konventionen ihrer Gemeinde.
Der Film aus dem Jahr 2025 ist mehrfach ausgezeichnet worden. Nach der Filmvorführung sind die Zuschauer eingeladen zum Austausch und Gespräch mit Kirchenrätin Charlotte Weber von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland.
Erfurt, den 4. März 2026
Kontakt: Dr. Sabine Zubarik, Studienleiterin für Medien, Kunst und Gesellschaft der Ev. Akademie, Tel 036202/984-23 oder Pfarrer Bernd S. Prigge 0179/487 83 85
